Ist heute ein guter Museumstag?

Das ist die zentrale Frage aus dem Buch “The Big Five for Life” von John Strelecky.

Das Buch behandelt Themen wie Achtsamkeit, Sinnfragen, Ziele und Führungsmerkmale.

Alles verpackt in einer fiktive Geschichte, einer Freundschaft, zwischen Thomas Derale und Joe Pogrete, die mit dieser Frage beginnt:

Wie wäre es, wenn jeder Tag unseres Lebens katalogisiert würde? Unsere Gefühle, die Menschen, mit denen wir zu tun haben, die Dinge, mit denen wir unsere Zeit verbringen. Und wenn am Ende unseres Lebens ein Museum eingerichtet würde, in dem genau das zu sehen wäre?

Wenn wir 80 Prozent unserer Zeit mit einem Job verbrächten, der uns nicht gefällt, dann wären auch 80 Prozent des Museums damit gefüllt.

Wenn wir zu 90 Prozent der Menschen, mit denen wir zu tun haben, freundlich wären, würde das abgebildet. Aber wenn wir ständig ungehalten und misslaunig wären oder 90 Prozent der Menschen in unserem Umfeld anschreien würden, könnten man auch das sehen. Wenn wir gerne draußen in der Natur wären oder gerne das Leben mit unserem Partner, den Kindern oder Freunden genießen würden, aber all dem nur zwei Prozent unseres Lebens widmen würden, dann wären auch nur zwei Prozent unseres Museums damit gefüllt – so sehr wir uns vielleicht etwas anderes wünschen würden.

Wie wäre es, am Ende unseres Lebens durch das Museum zu gehen? Wie würden wir uns dabei fühlen? Wie würden wir uns fühlen, wenn wir wüssten, dass uns das Museum für immer und ewig so zeigen würde, wie man sich an uns erinnert? Alle Besucher würden uns genauso kennenlernen, wie wir tatsächlich waren. Die Erinnerung an uns würde nicht auf dem Leben basieren, dass wir uns erträumt hatten, sondern darauf, wie wir tatsächlich gelebt haben.

Und wie wäre es, wenn der Himmel oder das Jenseits oder wie auch immer wir uns das Leben nach dem Tod vorstellen, so aussähe, dass wir auf ewig Führungen in unserem Museum machen würden?”

Das Buch trifft den Nerv vieler Menschen, denn es geht um Sehnsüchte, Träume und Erfüllung.

Denn viele Menschen sind heute mit dem was sie tun nicht glücklich: Die Einen nehmen es hin und andere kämpfen um Veränderung.

Dazu kommt, dass immer mehr Informationen immer schneller verbreitet werden.

Gedanken und Nischen wie spezielle Ernährungsformen, Meditationen, Persönlichkeitsentwicklung kommen immer mehr im Mainstream an und werden gesellschaftsfähiger.

Der Einzelne in der Masse hinterfragt immer mehr und beginnt mit der Suche nach Individualität, Freiheit und Glück.

ZWECK DER EXISTENZ (ZDE) UND THE BIG FIVE FOR LIFE

In dem Buch gibt es einige Gedanken und Ansätze für ein glücklicheres Leben, aber sie sind eher Oberflächlich.

Zwei Modelle von John Strelecky finde ich aber besonders gut und vertiefe sie hier deswegen.

Was ist ZDE?

Deine Passion, Leidenschaft oder Sinn des Lebens.

Es ist deine Antwort auf die Frage “Warum bist du hier?”

Wie oft gehen Menschen achtlos mit Ihrem Leben und Ihrer Zeit um?

Wenn sie das tun, liegt es immer daran, dass sie keine Antwort auf die Frage “Warum mache ich das?” haben.

Wenn man nicht auf das ausgerichtet ist, was man gerne tun möchte, kann man seine Energie mit einer Menge anderer Dinge verschwenden.

John Streleky

THE BIG FIVE FOR LIFE (BFFL)

Als Big Five bezeichneten früher Jäger fünf bestimmte Tiere in Afrika (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard).

Während einer Safari, spielt es heute eine große Rolle, dass man diese fünf Tiere zu sehen bekommt, denn erst dann gilt eine Reise nach Afrika als wirklich komplett.

John Strelecky nutzt dieses Bild als Metapher.

Man sollte sich für die Safari des eigenen Lebens, seine eigene Big Five definieren.

Fünf Ziele oder Werte die man in seinem Leben erreichen oder die man anstreben und Leben will.

Ich mag den Ansatz von John Strelecky, sein eigenes ZDE und BFFL zu definieren.

Und kombiniere es aber mit dem Modell des Work Life Balance.

Das heißt, definiere als erstes deinen ZDE, er wird in allen Fällen einem der fünf Lebensbereiche entsprechen.

Danach kommen deine BFFL. Dabei achtest du darauf, dass du für jeden deiner 5 Lebensbereiche ein BFFL Ziel definierst.

Im nächsten Schritt gliederst du deine Ziele in Jahres-, Quartal und Monatsziele, wirst also in deiner Definition immer differenzierter und genauer.

Damit du sofort starten kannst, habe ich für dich dazu ein Worksheet erstellt.

Mit nur einem Klick auf den Button kannst Du es dir direkt herunterladen.


WORKSHEET ZUM MITNEHMEN


BONI 🙂

Als „extra Goodie“ habe ich noch ein zweites Worksheet für dich:

Eine tägliche To-Do Liste die dir beim Fokussieren und erledigen deiner Aufgaben und Ziele helfen soll.


WORKSHEET ZUM MITNEHMEN

Worksheet To Do Liste Cover

Viel Spaß mit den Worksheets und viel Erfolg.

​Bis Bald

Ferenc​

ps: Was ist dein ZDE..? schreib es in die Kommentare 🙂